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Die Unterschiede zwischen vServer und Root Server

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Die Quahl der Wahl – vServer oder flexibler Root Server?

Stand: 21.03.2014
Unter einem Root Server versteht man ein physikalisches - oder auch dediziertes - Serversystem, welches in einem Rechenzentrum tatsächlich als solches in Form von eigener Hardware vorhanden ist und gehostet wird. Auf einen Rootserver hat man zudem vollen und – neben den Wartungs- und Servicearbeiten an der Hardware - alleinigen Systemzugriff (hergeleitet von „root“). Man kann darüber hinaus auf dem System auch jede Software, die benötigt wird, manuell installieren.

Root Server – Viel Sicherheit und hohe Performance
Der sogenannte "Root" ist dabei der Super-Admin. Dieser hat, per Linux-System, nicht nur gänzlichen Zugriff, sondern auch die Berechtigung zur Vergabe sämtlicher Arten von Zugriffsrechten, sozusagen die totale softwareseitige Kontrolle über den Server. Nicht zuletzt deswegen sind Root Server auch geeignete Lösungen für technisch versierte Menschen, die um Vorteile dieser Kontrolle wissen und sie auch kompetent handhaben können. Sie können Benutzer einrichten, die dann Anwendungen installieren.

Der Provider übernimmt im Falle von Root-Servern keine administrativen Aufgaben. In seinen Aufgabenbereich fallen, wie eingangs erwähnt, nur physische Wartung und Reparatur der Hardware direkt vor Ort im Rechenzentrum. Der Root-Verwalter beziehungsweise der Super-Admin des Root Servers ist allein verantwortlich für alle anfallenden administrativen Aufgaben am System seitens der Software wie Sicherheit, Backup und Konfiguration – Freiheit und auch in gewisser Weise Risiko.

Im Falle des dedizierten Root-Servers mietet man sich jedoch quasi einen physischen Rechner einzig und allein für die Aufgabe des Hostings, welchen man sich mit keinem anderen Kunden des Providers teilen muss. Das Gerät im Rechenzentrum arbeitet also nur für eine Person oder eben die Gruppe hinter dieser Person, und so stehen die verfügbaren Ressourcen des Rechners, wie der Prozessor oder besser die Prozessoren, der Arbeitsspeicher und die Festplatten einem allein zur Verfügung.

Diese Extrabehandlung und Exklusivität schlägt sich aber natürlich auch im Preis eines dedizierten Servers nieder. Wenn die Wahl auf einen Root-Server fiel, muss man mit monatlichen Kosten von 30 Euro oder mehr, plus einer möglicherweise anfallenden Einrichtungsgebühr, rechnen. Bei leistungsfähigen Geräten kann dieser Betrag sich auch schnell an die 100 Euro heranwagen oder diese übersteigen. Wird ein Managed Server gewünscht, erhöhen sich die genannten Beträge nochmals. Ein Managed Server stellt dabei eine noch bequemere Variante des Root Servers dar, denn in diesem Fall kommt einem auch noch ein vollständiger softwareseitiger Service zu Gute.

vServer – Minimaler Wartungsaufwand und geringe Mietkosten
Das „v“ in vServer steht für „virtuell“, es handelt sich hier also um virtuelle Server. Somit ist hier die Rede von einer Art „Server im Server“. Mit einer Virtualisierungssoftware werden auf dem (realen) Wirt-Server mehrere (Gast-)Server eingerichtet. Der Kunde erhält nur Zugriff auf seinen vServer, jedoch keinen Zugriff auf das Betriebssystem des Servers oder gar der anderen Kunden. Dadurch dauern unter Umständen die Zugriffe etwas länger, für die allermeisten Anwendungen (Webhosting, E-Mails, usw.) entsteht aber keine merkliche Verzögerung, insbesondere im Vergleich zu shared Webhosting.

Der Sinn hinter einer solchen virtuellen Maschine ist, dass mehrere solcher Einheiten auf einem System betrieben werden können. Man muss sich also die Ressourcen des Servers mit anderen Leuten, welche sich ebenfalls einen vServer desselben Providers angemietet haben, teilen. Die Hardware des eigentlichen physikalischen Rechners wird zwar als vServer Host bezeichnet, doch die einzelnen Zonen sind lediglich nur Software, laufen nebeneinander und gleichzeitig auf ein und derselben Hardware.

Zwar verhalten sich diese vServer wie ganz normale Root-Server, sie können aber von getrennten Systemverwaltern unterschiedlich verwaltet werden, da jedem quasi sein eigener Bereich zugeschalten wird. Darüber hinaus besitzt diese Variante auf dem einen Host auch eine eigene nur für ihn bestimmte IP-Adresse sowie natürlich auch den vollen Root-Zugang für dieses eigene kleine Reich. Dies erfolgt in diesem Fall per Webinterface und unterschiedlichen Linux Betriebssystemen, je nach Wunsch oder Anbieter.

Im Gegensatz zu Root-Servern bieten vServer eine wesentlich höhere wie komfortablere Mobilität, denn sie gewährleisten einen schnellen Umstieg auf leistungsfähigere Hardware und auch das Verlagern der unterschiedlichen vServer auf eine andere Hardware. Besonders interessant mag dies für die Preisgestaltung sein, denn diese Art des Hostings senkt für alle Kunden die Preise. Nachteil dabei ist aber, dass man sich in der Realität seinen „eigenen“ Server mit vielen anderen Endkunden des Providers teilen muss. Auf diese Weise kann man jedoch bereits für wenig Geld im Monat einen vServer für seine Zwecke mieten. Hier kann es jedoch ähnlich wie bei (shared) Webhosting zu Problemen kommen, wenn ein oder mehrere vServer den realen Server zeitweise oder dauerhaft zu stark auslasten. Vor der Entscheidung für einen Anbieter sollte das Angebot allerdings genau geprüft und die Leistung verglichen werden. Bei vielen Anbietern ist es auch möglich, sich mit einem Testsystem von der Leistung zu überzeugen.

Root ServervServer
Performance/Geschwindigkeitsehr hochausreichend 
Sicherheithochausreichend 
Ausfallrisikogeringerhöht
Aufwanderhöhtgering
KenntnisseLinux von VorteilWeb-Admin Dienste
Mobilitätrelativ geringhoch
Kostenerhöhtrelativ günstig
Root Server AngebotevServer Angebote


Fazit: Root Server oder vServer?
Im Endeffekt ist die Entscheidung eine Frage der Situation, des Gebrauchs und des Ziels. Es ist gibt keine Faustregel, sondern jeder muss diese für sich selbst individuell erstellen. Gerade für mittelgroße Ansätze, oder Projekte in einer Übergangsphase, ist oft ein vServer die bessere Wahl. Selbst ein leistungsstarkes vServer-Paket mit nur wenigen Kunden pro Server ist meist deutlich billiger als ein vergleichbares dediziertes Modell. Der Gebrauch eines dedizierten Servers sollte gut durchdacht sein, insbesondere, wenn ein Vertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten oder mehr gewählt wird. Besonders wichtig ist in diesem Fall auch eine präzise Abschätzung des Leistungsbedarfs für die Vertragslaufzeit.

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